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Liebe Freunde des Kobold-Preises

Wenn vom 6. - 8. Juni 2008 direkt vor dem Steg des Norddeutschen Regatta Vereins das Startsignal zum diesjährigen Kobold-Preis ertönen wird, hoffen natürlich die Teilnehmer und Verantwortlichen dieser Regatta wieder auf ähnlich gute Bedingungen, wie sie im letzten Jahr vorherrschten: viel Sonne und mä§iger Wind. Und damit alle Gäste dieses au§ergewöhnliche Stadtrevier noch ein bisschen länger als nur von Samstagmittag an genie§en können, werden wir erstmals in diesem Jahr das Wochenende schon am Freitagabend ab 18.00 Uhr mit einer kleinen Auftaktregatta starten.

Wir befinden uns mit dieser Veranstaltung dann inzwischen im (hoffentlich nicht) "verflixten" siebten Jahr, in dem es ja bekanntlich in einer Ehe immer mal zu kriseln anfangen soll. Dazu lehrt uns ein Blick in die Bibel, dass nach sieben fetten Jahren immer sieben magere folgen sollen. Ich möchte den Spie§ aber einfach mal umdrehen: Nach sieben mageren, was die Teilnehmerzahl von (immerhin!) durchschnittlich knapp 20 Teilnehmern angeht, werden nun in den folgenden (fetten) Jahren immer deutlich mehr als 20 in Vollholz gebaute H-Jollen an den Start gehen. Oder?

Zwei Dutzend Vollholz-H-Jollen am Start? Warum eigentlich nicht. Die Voraussetzungen dazu sind allemal gegeben. Allein auf der Alster sind 23 Vollholzschiffe aller Baujahre im Einsatz, im Gro§raum Hamburg noch einmal so viel. Und kämen auch die, die schon immer mal kommen wollten ... könnte man wohl tatsächlich, wenn sich dann alle H-Jollen am Start direkt vor dem Clubsteg drängelten, trockenen Fu§es vom NRV auf die andere Alsterseite gehen. Es wäre doch mal einen Versuch wert.

Betrachtet man die reinen Meldezahlen an klassischen H-Jollen, hat dieses Treffen dem "Traditionstreffen" der Klasse längst den Rang abgelaufen.

Natürlich haftet dieser Veranstaltung immer noch wieder ein bisschen H-Jollen-Geschichte an. Wie bekannt, hat uns die Tochter des Siegers von 1929 - Pimm von Hütschler -, Frau Mustad aus der Schweiz, den Original-Kobold-Preis für zehn Jahre zur Verfügung gestellt, der - wie in jedem Jahr bisher - an eine mit der Regatta in Verbindung stehenden besonderen Leistung vergeben wird. 2007 erhielt ihn für die bisher jährliche Gestaltung des Begleitheft der Veranstaltung, das jedem Regattateilnehmer ausgehändigt wird, Herr Matuszak aus Hamburg. In dem Heft kann man nicht nur die Ausschreibungsbestimmungen nachlesen und etwas über die den Herausforderungspreise erfahren, sondern auch die ausführliche Geschichte des Kobold-Preises kennen lernen. Au§erdem erfährt man Interessantes aus der seglerischen Vita der bisherigen Sieger und ihrer Mannschaften, der Traditionskurs der Alster von 1929 wird erläutert und noch einmal der Bericht des Vorjahres veröffentlicht. Und natürlich werden auch - bei rechtzeitiger Meldung - alle teilnehmenden Mannschaften und ein bisschen die Geschichte deren H-Jollen vorgestellt. Allein dieses Booklet lohnt die Anreise nach Hamburg!

Hamburg ist immer eine Reise wert! Das Ambiente des veranstaltenden Clubs spricht für sich und die mitgereisten nicht segelnden Gäste bekommen von den "Logenplätzen" auf der Clubbrücke und vom Alsterufer aus mit der Skyline der Hamburger Innenstadt im Hintergrund eine gute übersicht über das Regattageschehen. Und so wünschen sich die Organisatoren und der Norddeutsche Regatta Verein, dass die Meldezahlen des vergangenen Jahres das doppelte Dutzend diesmal knacken mögen und laden Euch herzlich zum 7. Kobold-Preis neuer Zeitrechnung ein.

PS: Wer übrigens noch einmal alle bisherigen Preisgewinner und die Regattaberichte nachlesen bzw. einige schöne Fotos des Geschehens betrachten möchte, kann dies auf der bestens eingerichteten Homepage dieser Veranstaltung unter www.kobold-preis.com tun.