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Liebe Freunde des Kobold-Preises! In diesem Jahr wird die Regatta um den "Kobold-Preis" zum zehnten Mal ausgetragen – vorausgesetzt, man rechnet die historische Regatta 1929 mit, nach der dieses seit 2002 besondere Ereignis auf der Alster für die in Vollholz gebauten H-Jollen benannt wurde. Die Kobold-Regatten standen in den letzten Jahren immer unter einem guten Stern – soll heißen: Es gab Sonne und besten Wind, mag dieser auch (revierbedingt) für einige Gäste nicht immer gleichmäßig genug geweht haben. Aber: Wenn in diesem Jahr am 12. Juni 2010 um 13.00 Uhr direkt vor dem Steg des Norddeutschen Regatta Vereins wieder das Startsignal zum 9. Kobold-Preis neuer Zeitrechnung ertönen wird, hoffen natürlich die Veranstalter und alle Teilnehmer erneut auf ähnlich gute Bedingungen wie einst im September 1929 und wie sie halt auch in den letzten drei Jahren vorherrschten: viel Sonne und guter Wind. Mit der Ausschreibung des Kobold-Preises 1929 versuchte der NRV seinerzeit die F-Jolle, also die 1925 geschaffene 15-qm-Wanderjolle des D.S.Vb., dem der NRV angehörte, bekannter zu machen und auf der Alster einzuführen. Wie bekannt, ist ihm das damals nicht gelungen. Das ist heute anders: Unsere klassischen H-Jollen gehören inzwischen zu den beliebtesten Vertretern auf dem Stadtrevier und sind bei allen Traditionsregatten zahlreich vertreten. Spannend ist für Regattaneulinge oder diejenigen, die seltener oder noch nie eine Regatta gesegelt sind, auch der Kurs, der auf der Alster abgesegelt wird. Er ist dem historischen Kurs von 1929 angeglichen und nicht, wie heute allgemein üblich, nur ein Dreieckskurs. So erlauben die langen Strecken über die Alster auch mal einen entspannten Blick auf die Hamburger City. In jedem Jahr waren bisher durchschnittlich knapp 20 H-Jollen am Start gewesen und haben die Gastfreundschaft im ausrichtenden Hamburger NRV genossen. Hinzu kommt, dass die Regatta nicht nur unmittelbar vor dem Clubgelände gestartet, sondern auch dort – zuschauerfreundlich - beendet wird. Wie in jedem Jahr seit 2002 wird die Regatta um den Kobold-Preis auch 2010 wieder von einem kleinen Magazin begleitet, das jedem Teilnehmer als Geschenk ausgehändigt wird. Hier ist nicht nur die ausführliche Geschichte des Kobold-Preises nachzulesen, sondern man erfährt Interessantes aus der seglerischen Vita der bisherigen Sieger und ihrer Mannschaften, der Traditionskurs der Alster von 1929 wird erläutert und noch einmal der Regattabericht des Vorjahres veröffentlicht. Und natürlich werden - bei rechtzeitiger Meldung – auch alle teilnehmenden Mannschaften und ihre Boote vorgestellt. Hamburg ist immer eine Reise wert! Das Ambiente des veranstaltenden Clubs spricht für sich und die mitgereisten nicht segelnden Gäste bekommen von den "Logenplätzen" auf der Clubbrücke und vom Alsterufer aus mit der Skyline der Hamburger Innenstadt im Hintergrund eine gute Übersicht über das Regattageschehen. Und so wünschen sich die Organisatoren und der Norddeutsche Regatta Verein, dass die guten Meldezahlen der vergangenen Jahre wieder erreicht werden und laden Euch herzlich zum 9. Kobold-Preis neuer Zeitrechnung ein. PS: Wer übrigens noch einmal alle bisherigen Preisgewinner und die Regattaberichte nachlesen bzw. einige schöne Fotos des Geschehens betrachten möchte, kann dies auf der bestens eingerichteten Homepage dieser Veranstaltung unter www.kobold-preis.com tun. Und sollte es gar zu schlimm kommen, trösten in diesem Jahr vielleicht ein paar Gläschen (mehr) von den Fässern Freibier, die schon jetzt in Aussicht gestellt worden sind. Folgende Herausforderungspreise stehen zur Titelverteidigung durch ihre Gewinner in diesem Jahr an: "Kobold-Preis"
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